ISO 37301: Erklärung & Vorteile

Die ISO 37301 legt Anforderungen für ein effektives Compliance-Managementsystem (CMS) fest. Sie hilft Organisationen, Risiken zu minimieren, Integrität zu wahren und Vertrauen zu schaffen. Die Norm ist branchenübergreifend anwendbar.

ISO 37301 – Auf einen Blick

Internationaler Standard für Compliance-Management

Die ISO 37301 ist ein weltweit anerkannter Standard, der Organisationen bei der Entwicklung und Implementierung eines Compliance-Managementsystems unterstützt.

Zertifizierung für rechtliche Sicherheit

Die Zertifizierung nach ISO 37301:2021 bescheinigt einer Organisation, dass sie gesetzliche und regulatorische Vorgaben einhält und sich so vor Rechtsverstößen schützt.

Risikomanagement und Prozessoptimierung

Durch die Identifikation von Compliance-Risiken können Organisationen proaktive Maßnahmen ergreifen und ihre Prozesse effizienter gestalten.

Förderung von Ethik und Integrität

Die Norm stärkt die Unternehmenskultur, indem sie ethisches Verhalten und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben fördert.

Steigerung von Vertrauen und Reputation

Organisationen, die über eine 37301-Zertifizierung verfügen, gewinnen Vertrauen bei Kunden, Partnern sowie der Öffentlichkeit und verbessern ihre Reputation.

Artikelübersicht

Was ist die ISO 37301?

Die ISO 37301 ist ein international anerkannter Standard für Compliance-Managementsysteme. Die Norm legt Anforderungen und Leitlinien fest, um Organisationen bei der Entwicklung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines effektiven Compliance-Managements zu unterstützen.

Ziel dabei ist es, sicherzustellen, dass die Organisation gesetzliche und regulatorische Vorgaben versteht und einhält. Eine ISO 37301 Zertifizierung bescheinigt einen sicheren Umgang mit den wachsenden Anforderungen, die für Unternehmen verbindlich sind oder verbindlich werden. So können sich Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil sichern und die Unternehmenskultur festigen.

Da Compliance weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnt, fördert die ISO 37301 insbesondere Integrität, Transparenz und verantwortungsvolle Unternehmensführung im Sinne von Good Governance und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig stärkt sie die Verankerung gemeinsamer Werte wie Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortung in der Organisation.

Sie legt außerdem fest, wie Compliance-Maßnahmen aufgebaut, umgesetzt und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Dabei können spezifische Anforderungen flexibel an die jeweilige Organisation angepasst werden, unabhängig davon, ob es sich um Großunternehmen, mittlere Betriebe oder KMU handelt.

Bedeutung integrierter Managementsysteme für Unternehmen

Organisationen, die strenge Umwelt- und Sozialstandards einhalten und Governance-Praktiken als festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur verankern, gelten als verlässliche und attraktive Geschäftspartner. Ein strukturiertes Compliance-Programm definiert dabei klar, welche Handlungen zulässig sind und wie diese regelkonform umgesetzt werden.

In der Praxis werden häufig mehrere ISO-Normen kombiniert, um eine Organisation ganzheitlich auszurichten und zu zertifizieren. Diese sogenannten Managementsystemnormen lassen sich effizient miteinander verknüpfen und bilden ein integriertes System für Qualität, Umwelt und Compliance. Dadurch profitieren Unternehmen von klaren Strukturen, optimierten Prozessen und einer nachhaltig gestärkten Wettbewerbsfähigkeit.

Elemente und Funktionsweise eines Compliance-Managementsystems

Ein Compliance-Managementsystem (CMS) umfasst alle organisatorischen Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, die sicherstellen, dass ein Unternehmen seine Aktivitäten im Einklang mit geltenden Gesetzen, Vorschriften und internen Richtlinien ausführt. Ziel ist es, regelkonformes Verhalten systematisch zu verankern und Risiken frühzeitig zu minimieren.

Einführung einer Compliance Kultur

Ein wesentliches Ziel eines CMS ist die Etablierung und Förderung einer nachhaltigen Compliance-Kultur im Unternehmen. Mitarbeitende sollen für regelkonformes Verhalten sensibilisiert werden und Verantwortung für die Einhaltung von Vorschriften übernehmen. Klare Anleitungen und Richtlinien unterstützen sie dabei, die Anforderungen im Arbeitsalltag korrekt umzusetzen.

Das Top Management spielt dabei eine entscheidende Rolle, da es die strategische Ausrichtung vorgibt und die Compliance-Kultur aktiv im Unternehmen verankert. Managementsysteme unterstützen zusätzlich dabei, potenzielle Compliance-Verstöße frühzeitig zu erkennen und wirksam zu verhindern. Durch klare Prozesse und definierte Verantwortlichkeiten wird das Risiko von Fehlverhalten deutlich reduziert.

Hinweis- und Meldesysteme sowie Audit-Management

In vielen Unternehmen wird eine digitale Compliance-Plattform eingesetzt, die es Mitarbeitenden sowie externen Stakeholdern ermöglicht, mögliche Missstände oder Verstöße vertraulich zu melden. Solche Hinweisgebersysteme tragen wesentlich zur Transparenz und Prävention bei und helfen dabei, Fälle von Non-Compliance frühzeitig zu erkennen.

Ein effektives Audit-Management ist dabei ein zentraler Bestandteil des CMS. Es stellt sicher, dass interne und externe Anforderungen kontinuierlich überprüft und eingehalten werden. Regelmäßige Compliance-Audits helfen, Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren.

Für Ihre interne Bestandsaufnahme steht Ihnen unsere 28-seitige ISO 37301 Audit-Checkliste mit interaktiven Formularfeldern und einem Kompaktcheck zentraler Compliance-Themen zur Verfügung.

Integration mit anderen Managementsystemen

Ein gut aufgebautes Compliance-Managementsystem lässt sich nahtlos mit anderen ISO-Standards und Managementsystemen kombinieren. Viele Organisationen streben heute mehrere Zertifizierungen gleichzeitig an, da integrierte Systeme Effizienz steigern und Doppelarbeit vermeiden. Gleichzeitig werden Prozesse durch professionelle ISO-Zertifizierungen langfristig abgesichert.

Daher sollte bereits bei der Implementierung einer ISO-Norm darauf geachtet werden, dass das System flexibel genug ist, um weitere Standards zu integrieren und zukünftige Zertifizierungen zu ermöglichen, wobei eine professionelle ISO-Systemeinführung die effiziente Umsetzung unterstützt.

Weitere wichtige Normen: ISO 15001 und ISO 14001

Neben allgemeinen Compliance-Anforderungen spielen auch weitere internationale Standards eine wichtige Rolle, darunter:

  • ISO 45001: Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

  • ISO 14001: Umweltmanagementsysteme zur Verbesserung der Umweltleistung

Diese Normen werden häufig im Rahmen integrierter Managementsysteme gemeinsam umgesetzt.

Welche Vorteile bietet die ISO 37301 für Unternehmen?

Die Zertifizierung nach ISO 37301 zeigt, dass ein Unternehmen Integrität und Transparenz im Compliance-Management fördert und rechtliche Verpflichtungen einhält und versteht.

Nachstehend finden Sie weitere Vorteile einer Zertifizierung:

  • Vermeidung von Rechtsverstößen: Die Implementierung der ISO 37301 hilft einer Organisation sicherzustellen, dass alle relevanten Gesetze und Vorschriften eingehalten werden.

  • Risikoidentifikation und -bewältigung: Durch die Identifikation und Bewertung von Compliance-Risiken können proaktiv Maßnahmen ergriffen werden, um diese Risiken zu minimieren oder zu vermeiden.

  • Optimierung von Prozessen: Die Integration der ISO 37301 schafft klare Verantwortlichkeiten und strukturierte Abläufe, die eine effiziente und wirkungsvolle Geschäftsführung unterstützen.

  • Ethik und Integrität: Die Einführung eines Compliance-Managementsystems fördert eine Kultur der Ethik und Integrität innerhalb einer Organisation. Mitarbeiter werden ermutigt, ethisches Verhalten zu zeigen und sich an geltende Gesetze und Vorschriften zu halten.

  • Vertrauensgewinn: Eine Firma, die nach ISO 37301 zertifiziert ist, signalisiert Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit, dass sie sich dazu verpflichtet hat, gesetzliche Anforderungen und ethische Standards nach den Compliance-Anforderungen einzuhalten. Dies erhöht das Vertrauen in das Unternehmen und verbessert die gesamte Unternehmensreputation.

  • Transparenz und Verantwortung: Die Einführung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach ISO 37301 ermöglicht es einer Organisation, ihren Stakeholdern gegenüber transparenter zu agieren. Dies führt zu einer höheren Zufriedenheit der Stakeholder.

Hinweis: Viele Unternehmen greifen bei der Einführung eines Compliance-Managementsystems auf externe Beratung zurück, um die Anforderungen der ISO 37301 effizient umzusetzen und typische Fehler zu vermeiden.

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ISO-Historie: Von der ISO 19600 zur ISO 37301

Seit der offiziellen Veröffentlichung am 13. April 2021 können Unternehmen weltweit ihre Compliance-Managementsysteme nach ISO 37301 zertifizieren lassen. Die Norm dient seither als anerkannte Grundlage für die Implementierung eines CMS.

Durch die Veröffentlichung im April 2021 wird die Norm gelegentlich auch als ISO 37301:2021 bezeichnet. Der internationale Standard davor wurde durch die ISO 19600 aus dem Jahr 2014 definiert. Dies war der erste Versuch, eine Richtlinie für Compliance-Managementsysteme zu etablieren, welche internationale Gültigkeit hat.

Jedoch wurde diese Norm mehr als eine Empfehlung für Organisationen angesehen. Durch die Empfehlung wurde die ISO 19600 als ein sogenannter Typ B Standard geführt. Die ISO 37301 ist dementsprechend die erste international anerkannte Norm nach Typ A Standard, obwohl sie sich inhaltlich nur wenig von der alten Norm unterscheidet.

Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Normen ist, dass die ISO 19600 lediglich Leitlinien für die Einrichtung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines CMS enthielt. Die ISO 37301 gibt jedoch zusätzlich die Anforderungen an ein solches CMS-System vor.

ISO 37001 im Zusammenspiel mit ISO 37301

Die ISO 37001 ist eine international anerkannte Norm für Anti-Korruptions-Managementsysteme. Sie beschreibt konkrete Anforderungen, mit denen Unternehmen Korruption vorbeugen, aufdecken und wirksam bekämpfen können.

Im Verhältnis zur ISO 37301 lässt sich die ISO 37001 als spezialisierte Ergänzung verstehen: Während die ISO 37301 den übergeordneten Rahmen für ein allgemeines Compliance-Managementsystem vorgibt, fokussiert sich die ISO 37001 gezielt auf den Bereich der Korruptionsprävention.

Beide Standards sind eng miteinander verbunden und lassen sich in der Praxis gut kombinieren. Unternehmen können ihr Compliance-System so gestalten, dass Anforderungen beider Normen effizient integriert werden und Synergien entstehen. Dadurch wird die Umsetzung von Compliance-Zielen insgesamt wirksamer und strukturierter.

Use Case: Umsetzung eines Compliance-Managementsystems

Ein international tätiges Unternehmen führt im Rahmen der ISO 37301 ein Compliance-Managementsystem ein, um regulatorische Anforderungen systematisch zu erfüllen und Risiken zu minimieren. Das Top Management definiert dabei klare Compliance-Verpflichtungen und stellt sicher, dass diese in allen Unternehmensbereichen verbindlich umgesetzt werden.

Der Compliance Officer übernimmt die operative Steuerung des Systems und überwacht die Einhaltung der Vorgaben im Arbeitsalltag. Mitarbeitende wenden die Richtlinien direkt in ihren täglichen Prozessen an, wodurch Compliance integraler Bestandteil der Unternehmenskultur wird.

Durch regelmäßige Überwachung, interne Kontrollen und strukturierte Meldesysteme werden potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und als Fälle von Non-Compliance behandelt. So kann das Unternehmen seine Prozesse kontinuierlich verbessern und eine stabile Kontinuität im Compliance-Management sicherstellen.

Häufige Fragen und Antworten

Der ISO-Standard für Compliance ist die ISO 37301. Diese Norm beschreibt detailliert, wie ein Compliance-Managementsystem aufgebaut sein muss, um alle internationalen Rechtsnormen und Vorschriften zu erfüllen.

Mit der Compliance-Zertifizierung weist eine Organisation nach, dass die notwendigen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten innerhalb der Organisation vorhanden sind, um Compliance-Managementsysteme nach den vorgegebenen Standards und Anforderungen zu betreiben und umzusetzen.

Das Compliance-Management-System (CMS) soll sicherstellen, dass sich alle Bereiche einer Organisation an interne Richtlinien und gesetzliche Bestimmungen halten. Dies gilt sowohl für die Unternehmensleitung als auch für Mitarbeiter.

Compliance-Berichte sind ein zentraler Bestandteil des Compliance-Management-Systems (CMS), da sie die Compliance-Leistung eines Unternehmens nachvollziehbar und transparent dokumentieren. Sie dienen als strukturiertes Dokument, das aufzeigt, inwieweit gesetzliche und interne Vorgaben eingehalten werden. Dadurch ermöglichen sie eine objektive Bewertung der bestehenden Prozesse und machen Verbesserungspotenziale sichtbar.

Der Compliance Officer übernimmt die operative Umsetzung der Compliance-Funktion im Unternehmen. Er überwacht Regelkonformität, entwickelt interne Richtlinien weiter und erstellt regelmäßig Compliance-Berichte zur Bewertung der Compliance-Leistung. Außerdem dient er als zentrale Ansprechperson für interne und externe Parteien.

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Sebastian Jürgel
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Carsten Scheidig ist Gründer und Geschäftsführer der CSM Consulting. 
Er absolvierte sein Studium zum Diplom-Wirtschaftspädagogen und Master of Business Administration an Universitäten in München und Konstanz. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Berater, Auditor und Trainer für Managementsysteme. Als Lead Trainer der TÜV Süd Akademie führt Carsten Scheidig QM Fachkräfte- und Auditorenseminare durch. Er ist Lead Auditor für die BMW Group und akkreditierter Zertifizierungsauditor für 9001 und 14001.

#Ideengeber
#ZertifizierungNaUnd 

„Zertifizierungen sind kein Hexenwerk. Ich spreche ISO – bin Normenmensch, aber kein Paragraphenreiter. Praxisorientiert, effizient und mit Leidenschaft für Beratung und Schulung. Familie, Freunde, Sport und mein Garten sorgen für den Ausgleich.“ 

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Sebastian Jürgel

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Sebastian Jürgel absolvierte an der Universität der Bundeswehr sein Studium in Bildungsmanagement und Organisationsentwicklung und hat an der Allensbach Hochschule seinen MBA (GM) abgeschlossen. Er verfügt über langjährige Erfahrungen als Leiter für Qualitäts- und Umweltmanagement im Sondermaschinenbau und der Automobilzulieferindustrie sowie bei der Umsetzung von Zertifizierungen im internationalen Umfeld.

#problemlöser
#funktionierenmusses

„CSM ist nicht 9-to-5. CSM ist für den Kunden optimale Ergebnisse zu erzielen. Und nach der Arbeit? Geht es steil bergab, aber nur mit dem Bike auf dem nächsten Trail und mit ausreichend Airtime.“

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Nicole Scheidig ist Auditorin für Qualitätsmanagementsysteme, Food Safety und Datenschutzauditorin nach den Anforderungen der DSGVO. Durch ihre Arbeit als Trainerin und Beraterin für Implantologie und langjährige Führungskraft im medizinischen Bereich der Bundeswehr verfügt Sie über umfangreiche Erfahrung in der Medizinbranche.

„Qualität bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit klaren Prozessen nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Das macht mir Freude – dafür stehe ich.“

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Antje Grimmer hat ihre akademischen Abschlüsse in Personalmanagement und Business Administration an verschiedenen Hochschulen erlangt. Ihr Schwerpunkt liegt im Aufbau und der Weiterentwicklung von Managementsystemen für Qualität, Energie und Nachhaltigkeit.

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„Ich liebe es, Struktur mit Empathie zu verbinden – so entstehen Lösungen, die wirklich zu unseren Kunden passen. Privat tanke ich Energie bei Familie, Freunden und Zumba.“

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Tobias Fischer verfügt als technisch versierter Qualitätsingenieur und FMEA-Experte über umfangreiche Erfahrungen in komplexen Entwicklungsprojekten im internationalen Bereich. Sein Schwerpunkt ist die Unterstützung bei der Anwendung der Automotive Core Tools sowie die Durchführung von Audits.

#ILoveFMEAandFriends

“Mit Dynamik, Verstand und Leidenschaft für Qualität entwickle ich praxisnahe und maßgeschneiderte Lösungen, die Organisationen nachhaltig erfolgreicher und effizienter machen.”

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